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Deutsche Telekom - Corporate Responsibility Bericht 2009 - Wege zur klimafreundlichen Gesellschaft.
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Wege zur klimafreundlichen Gesellschaft.

Die Deutsche Telekom forciert den Einsatz erneuerbarer Energien – denn ein elementarer Meilenstein auf dem Weg zu einer „Low Carbon Society“ ist die Entkopplung unseres Energieverbrauchs von den CO2-Emissionen.
Auf einem Telekom-Gebäude in Darmstadt erzeugen rund 250 Solarmodule jährlich bis zu 58 500 kWh Strom.
Auf einem Telekom-Gebäude in Darmstadt erzeugen rund 250 Solarmodule jährlich bis zu 58 500 kWh Strom.
Energiebeschaffung in Deutschland zu 100 % aus Ökostrom.
In Deutschland haben wir 2008 ein wichtiges Ziel erreicht: Bereits seit Januar wird der Strombedarf zu 100 % aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt. Dies geschieht teils direkt, teils indirekt durch den Ankauf von „Renewable Energy Certificate System“- (RECSInfo-) Ökostromzertifikaten. Diese Zertifikate stehen für identifizierbare Mengen regenerativ erzeugter Energie. Durch die Entwertung der Zertifikate bei deren Ausgabe an den Endverbraucher wird sichergestellt, dass die ausgewiesenen Ökostrommengen tatsächlich produziert wurden und nicht an Dritte als Ökostrom veräußert werden können.

Neue Energielösungen im eigenen Betrieb.
Neben der Entkopplung von Energieverbrauch und CO2-Emissionen verfolgen wir ein zweites wichtiges Ziel: Auch die ressourcen- und energieeffiziente Gestaltung der betrieblichen Infrastruktur und Kernprozesse bringt uns der „Low Carbon Society“ näher. Dabei greifen wir selbstverständlich auf Innovationen aus dem eigenen Haus zurück:
  • Smart-Metering-System: Durch den Einsatz eines Smart-Metering-Systems konnte im Berichtsjahr der Energieverbrauch in einem Gebäudekomplex der Deutschen Telekom in Hannover visualisiert und optimiert werden. Aufgrund der detaillierten Verbrauchsdaten des Systems wurden in den Tiefgaragen und an den Parkplatzflächen die Leuchtstoff- und Hochdrucklampen gegen innovative LED-Beleuchtung ausgetauscht. Der Energieverbrauch wurde so um 65 % gesenkt. Ein weiterer Vorteil ist die längere Lebensdauer der LEDs und die dadurch mögliche Reduzierung der Abfallmengen.
  • Energieeffiziente Arbeitsplatzsysteme: T-Home setzt auf den Einkauf und die Nutzung energieeffizienter Arbeitsplatzsysteme. Hierfür werden dort z. B. „Thin Clients“ getestet. Die Geräte stellen eine Alternative zu Desktop-PCs und Notebooks dar und verbrauchen im Vergleich ein Vielfaches weniger an Strom. Generell konnte der Energieverbrauch durch den Einsatz neuer Arbeitsplatzsysteme sowie durch neue Druckservices, die die Arbeitsplatzdrucker ersetzen, drastisch gesenkt werden.
  • Verstärkter Einsatz von Solarenergie: Zur Verbesserung unserer CO2-Bilanz setzen wir außerdem verstärkt auf Sonnenenergie: Im Dezember 2008 ging auf einem Telekom-Gebäude in Darmstadt eine neue Photovoltaikanlage in Betrieb. Rund 250 Solarmodule erzeugen dort jährlich bis zu 58 500 kWh Strom. Ein Energiemonitor im Eingangsbereich des Gebäudes zeigt, wie viel Strom jeweils aktuell produziert wird. Weitere vergleichbare Anlagen laufen u. a. in Bonn, München, Köln und Karlsruhe. Auch unsere griechische Tochter OTE nutzt die Sonnenenergie. Ihre mehr als 170 kleineren Photovoltaikanlagen versorgen Funkstandorte in ländlichen Regionen.