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Deutsche Telekom - Corporate Responsibility Bericht 2009 - Verbraucher- und Jugendschutz – Risiken systematisch reduzieren.
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Verbraucher- und Jugendschutz – Risiken systematisch reduzieren.

Informations- und Kommunikationstechnologien haben längst Eingang in das tägliche Leben und Arbeiten vieler Menschen gefunden. Der weltweite Datenverkehr nimmt zu und auch die Zahl der verfügbaren Dienste steigt unentwegt. Damit sind aber auch mögliche Risiken verbunden. Wir sehen es als wichtigen Teil unserer Verantwortung, diese abzuwehren. E-Mails und das Surfen im Internet gehören heute nicht nur für Erwachsene zum Alltag. Kinder und Jugendliche gehen noch selbstverständlicher mit digitalen Medien und Dienstleistungen um. Darum ist es für uns wichtig, dem Wunsch vieler Eltern nach altersgerechten Inhalten und Kostenkontrolle mit geeigneten Lösungen entgegenzukommen. Zur vernetzten Kommunikation gehört außerdem die Verwaltung großer Mengen an persönlichen Kundendaten. Eine besondere Verantwortung trägt die Deutsche Telekom darum auch für deren Schutz.

Verbraucherschutz über die gesetzlichen Anforderungen hinaus.
Unser Engagement für den Verbraucherschutz drückt sich in zahlreichen freiwilligen Selbstverpflichtungen aus. Wir gehen mit ihnen noch über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. So ist die Deutsche Telekom Gründungsmitglied der Freiwilligen Selbstkontrolle Telefonmehrwertdienste e. V. (FST). Deren Verhaltenkodex haben wir im deutschen Fest- und Mobilfunknetz umgesetzt und seriöse Verhaltensmaßstäbe etabliert. Das Vertrauen der Kunden in neue Dienste wird so insgesamt gestärkt. Der Verhaltenskodex wird von den Mitgliedern des Vereins kontinuierlich weiterentwickelt. 2008 wurde er bspw. um Regelungen zum verantwortungsvollen Umgang mit Gewinnspielen erweitert. Diese Regelungen sehen u. a. vor, dass bei Anrufen in Fernsehsendungen die Gebühren und Teilnahmebedingungen transparenter dargestellt werden.

Selbstverpflichtungen zu Preistransparenz und Kostenkontrolle.
Bei der Nutzung von Mehrwertdiensten wie Abos, Downloads oder Einkäufen über digitale Medien fallen häufig neben den Anschlussgebühren zusätzliche Kosten an. Damit es bei der Abrechnung keine Überraschungen gibt, rief T-Mobile Deutschland 2006 zusammen mit anderen Unternehmen der Mobilfunkbranche einen Verhaltenskodex für Mehrwertdienste ins Leben. Als freiwillige Selbstverpflichtung legt er branchenweit verbraucherfreundliche Richtlinien für das Angebot von Mehrwertdiensten per SMSInfo, MMSInfo oder Online fest. Auf dieser Basis bieten wir unseren Kunden eine Reihe von Lösungen, die primär die Preistransparenz und Kostenkontrolle erhöhen. Hierzu zählen z. B. die Rechnungsbestätigung per SMS oder das Handshake-Verfahren für Abo-Services. Dabei wird dem Kunden im Anschluss der Bestellung eines Abonnements eine SMS zugesandt. Sie beinhaltet die Infos zu den Vertragsdaten und muss, damit der Vertrag wirksam wird, eigens bestätigt werden.