Unsere CR-Handlungsfelder
Unsere CR-Strategie definiert drei Handlungsfelder, auf die wir unser Engagement fokussieren.
Digitale Unterstützung für die Gebärdensprache: Allein in Deutschland leben nach Schätzungen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus dem Jahr 2008 rund 80 000 gehörlose Menschen. Ihnen sowie anderen Menschen mit Behinderungen der Sprachfähigkeit wollen wir künftig die soziale Kommunikation im öffentlichen Raum erleichtern. Dazu wurden im Dezember 2008 in unserer Zukunftswerkstatt T-City Friedrichshafen zehn Multimediaterminals testweise mit dem Gebärdendolmetschersystem „TeSS“ ausgestattet. Die zehn Stationen verfügen über einen integrierten Bildschirm sowie eine spezielle Kamera. Durch Drücken der Taste „Relay-Dienste“ baut der Hörgeschädigte eine Videobildverbindung zu einem Gebärdendolmetscher von „TeSS“ auf. „TeSS“ ist eine Gemeinschaftsinitiative der Deutschen Gesellschaft der Hörgeschädigten-Selbsthilfe und Fachverbände e. V. und der Deutschen Telekom. Gemeinsam betreiben sie seit Juni 2007 dolmetschergestützte Text- und Video-Relay-Dienste in Deutschland.
In der T-City Friedrichshafen wurden zehn Multimediaterminals mit einem Gebärdendolmetschersystem ausgestattet.
Orientierung für Blinde und Sehbehinderte: In Griechenland entwickelte unser dortiger Mobilfunknetzbetreiber COSMOTE gemeinsam mit Microsoft Hellas und Geomatics das Navigationssystem „SmartEyes“. Das effiziente sprachgesteuerte System entstand im Rahmen eines am Telekommunikationslabor der Aristoteles-Universität Thessaloniki durchgeführten wissenschaftlichen Forschungsprogramms. Blinden und sehbehinderten Menschen hilft es bei der Orientierung in städtischen Gebieten. Das Produkt wurde im September 2008 mit dem „2008 Global Telecoms Business Innovation Award“ ausgezeichnet. Es war bereits die fünfte Ehrung für „SmartEyes“.
Forschung für eine bessere digitale Verbindung für blinde und gehörlose Menschen.
Digitale Produkte und Dienste für körperlich behinderte Menschen müssen besondere Ansprüche erfüllen. Sie können aber auch in besonderer Weise dazu beitragen, diese Menschen in die Gesellschaft zu integrieren. Gemeinsam mit Wissenschaftlern der TU Berlin untersuchen die Deutsche Telekom Laboratories in dem Projekt „SPEECHLESS“ die Interaktionsmöglichkeiten an der Schnittstelle von Computer und Mensch. Schwerpunkt sind Kommunikationsstrukturen und Wahrnehmungsformen bei Blinden und Gehörlosen. Die Forscher wollen herausfinden, mit welchen Technologien sie diese bei der Kommunikation am wirkungsvollsten unterstützen können. Anschließend sollen die Erkenntnisse für die Entwicklung neuer Produkte und Lösungen genutzt werden.
Teilprojekt „SILENT TALK“: Die Kommunikation Gehörloser weist viele linguistische und psychologische Besonderheiten auf. Diese zur Optimierung der Mensch-Maschine-Interaktion mit neuen Ein- und Ausgabegeräten zu nutzen ist eine der Aufgaben des ersten Teilprojekts von „SPEECHLESS“ namens „SILENT TALK“. Der Fokus liegt auf der verbesserten dreidimensionalen visuellen Sinneswahrnehmung, die mit der Ausübung von Gebärdensprachen verbunden ist, und den sich daraus ergebenden Produkt- und Service-Ideen auch für Nichtbehinderte.
Forschung für eine bessere digitale Verbindung für blinde und gehörlose Menschen.
Digitale Produkte und Dienste für körperlich behinderte Menschen müssen besondere Ansprüche erfüllen. Sie können aber auch in besonderer Weise dazu beitragen, diese Menschen in die Gesellschaft zu integrieren. Gemeinsam mit Wissenschaftlern der TU Berlin untersuchen die Deutsche Telekom Laboratories in dem Projekt „SPEECHLESS“ die Interaktionsmöglichkeiten an der Schnittstelle von Computer und Mensch. Schwerpunkt sind Kommunikationsstrukturen und Wahrnehmungsformen bei Blinden und Gehörlosen. Die Forscher wollen herausfinden, mit welchen Technologien sie diese bei der Kommunikation am wirkungsvollsten unterstützen können. Anschließend sollen die Erkenntnisse für die Entwicklung neuer Produkte und Lösungen genutzt werden.
Teilprojekt „SILENT TALK“: Die Kommunikation Gehörloser weist viele linguistische und psychologische Besonderheiten auf. Diese zur Optimierung der Mensch-Maschine-Interaktion mit neuen Ein- und Ausgabegeräten zu nutzen ist eine der Aufgaben des ersten Teilprojekts von „SPEECHLESS“ namens „SILENT TALK“. Der Fokus liegt auf der verbesserten dreidimensionalen visuellen Sinneswahrnehmung, die mit der Ausübung von Gebärdensprachen verbunden ist, und den sich daraus ergebenden Produkt- und Service-Ideen auch für Nichtbehinderte.
Dialog
Dieses Kapitel
- Digitales Leben – die Studie (5,4 MB)

- Zukunft und Zukunftsfähigkeit der deutschen Informations- und Kommunikationstechnologie (6,6 MB)

- Netzausbau

- (N)ONLINER Atlas 2009 (6,3 MB)

- Deutsche Telekom Laboratories

- Magyar Telekom: Digital Bridge Program (engl.)

- Förderung sozialer Projekte

- Bildungsengagement

- T-City









