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Deutsche Telekom - Corporate Responsibility Bericht 2009 - Anschluss an Breitbandnetze.
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Anschluss an Breitbandnetze.

Flächendeckende Breitbandzugänge zählen in der modernen Informations- und Wissensgesellschaft zur unverzichtbaren Basisinfrastruktur. Mobile und festnetzbasierte Breitbandnetze müssen für alle Menschen und Unternehmen verfügbar sein. Wachstum und Wohlstand hängen davon ab, wie schnell und in welchem Ausmaß es gelingt, dieses Ziel zu erreichen.
Die Verfügbarkeit moderner Kommunikationsnetze wirkt als zentraler Produktionsfaktor und Jobmotor. Sie legt die Basis für die Industrieansiedlung, gibt Forschung und Bildung Impulse und leistet insgesamt einen wichtigen Beitrag zu volkswirtschaftlichem Wachstum und internationaler Wettbewerbsfähigkeit.
Auch für die persönliche und familiäre Vernetzung stellt das breitbandige Internet eine Grundvoraussetzung dar. Nur mit ihm lässt sich das stark wachsende Angebot an Diensten in vollem Umfang nutzen. Hierzu gehören digitale Gesundheits- oder Bildungsportale ebenso wie online verfügbare Informations- und Unterhaltungsangebote.
In Deutschland wurden 2008 die Investitionen zur Schließung der „weißen Flecken“ zu einem großen Teil von der Deutschen Telekom unternommen.
In Deutschland wurden 2008 die Investitionen zur Schließung der „weißen Flecken“ zu einem großen Teil von der Deutschen Telekom unternommen.
Gesellschaftliche Brückenfunktion erfüllen.
Breitbandnetze ermöglichen den Menschen die vollwertige Teilnahme am gesellschaftlichen Leben der Informations- und Wissensgesellschaft. Sie übernehmen damit für den Einzelnen, aber auch für die Gesellschaft insgesamt eine entscheidende Brückenfunktion. Dies wird auch von politischer Seite so gesehen: Die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten wie auch die USA verbinden mit dem Ausbau der mobilen und festnetzbasierten Breitbandnetze große Erwartungen: Er gilt als wichtiger Motor für die wirtschaftliche Entwicklung und die Wiederbelebung der Volkswirtschaften in der momentanen Wirtschafts- und Finanzkrise. Auch die Deutsche Bundesregierung versteht den Ausbau der Breitbandnetze als zentrale Zukunftsaufgabe. Mit ihrer „Breitbandstrategie“ hat sie sich Anfang 2009 ambitionierte Ziele für eine flächendeckende und hochleistungsfähige Breitbandversorgung gesteckt.

Flächendeckende Breitbandversorgung sicherstellen.
Die Zugangsmöglichkeiten zu leistungsfähigen Telekommunikationsnetzen sind regional sehr unterschiedlich: Bewohner von Ballungszentren verfügen über mehrere Breitbandnetze wie z. B. VDSLInfo und UMTSInfo mit hohen Übertragungsraten. Viele Bürgerinnen und Bürger in den meist in ländlichen Gebieten auftretenden „weißen Flecken“ hingegen müssen noch immer gänzlich auf Breitband verzichten. Es gilt, diesen von der sog. digitalen Spaltung betroffenen Bevölkerungsgruppen den Zugang zu Hochgeschwindigkeitsinternet möglichst schnell zu ermöglichen. Analysen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie bestätigen den Ausbaubedarf: 600 der insgesamt mehr als 12 000 Gemeinden in Deutschland konnten 2008 nicht mit einer Breitbandinfrastruktur ausgestattet werden. In unseren zentral- und osteuropäischen Märkten ist die Unterversorgung mit breitbandigen Internetanschlüssen sogar noch deutlich größer. Ursache ist die historisch bedingte, geringere Verbreitung von Festnetzanschlüssen in diesen Regionen. Die Deutsche Telekom will diesem Problem wirksam begegnen und das volle wirtschaftliche wie gesellschaftliche Potenzial der Breitbandkommunikation freisetzen. Deshalb treibt sie den Ausbau mobiler und festnetzbasierter Breitbandnetze voran. Ziel ist es, möglichst vielen Menschen in unseren Märkten den Zugang zum Hochgeschwindigkeitsinternet zu ermöglichen.